Freitag 07. Apr. 2017 19.30 Uhr Dr. Mark Benecke - AUSVERKAUFT - | Kriminalfälle am Rande des Möglichen | Am Rand liegen die Fälle, die selbst den KollegInnen von Mark Benecke zu schräg werden: Unfall oder Mord? Kann man Menschen mit Körperteilen töten? Hat ein Mann, der mit Waffen handelt und ein Bordell betreibt, dieses eine Mal wirklich nicht auf den nun toten Mann in seiner Bar geschossen? Können Polizisten Spuren so fälschen, dass genau derjenige, der als letzter mit der nun toten Frau gesehen wurde, zu Unrecht in Verdacht kommt? Die Antworten sind kniffelig, aber spannend — solange man dabei nicht denkt, sondern die Spuren ohne Annahmen zum Sprechen bringt. Kriminalbiologe DR. MARK BENECKE widmet sich auf skurrile bis teilweise eklige Weise spannenden Fragen, die man manchmal lieber nicht beantwortet haben möchte: Wieso sind beispielsweise die Fingernägel der aufgedunsenen Männerleiche so lang und welche Madenart kriecht zugleich aus ihrem Mundwinkel? Somit ist nicht der Tod BENECKES Job, sondern das Leben nach dem Tod. Wenn die Maden den Mörder entlarven, hat er alles richtig gemacht... Folgen Sie ihm in eine schockierende und faszinierende Welt. Durch BENECKES Analyse verschiedener Insekten, die auf Leichen gefunden wurden, konnte schon unzähligen Verbrechern weltweit das Handwerk gelegt werden. Allerdings kann sich dem Betrachter beim Anblick einiger Fotos leicht schon mal der Magen umdrehen. Denn gezeigt werden nicht die üblichen Bilder, sondern Aufnahmen stark entstellter Leichen. Nur durch detaillierte Nahaufnahmen lassen sich die wirklich interessanten Fragen klären. Der Kölner Kriminalbiologe wurde vom FBI ausgebildet und operiert international. BENECKE hat Speziallabors in Kolumbien, Vietnam und auf den Philippinen errichtet. Zahlreiche Radio und TV-Auftritte zeugen vom großen Interesse der Öffentlichkeit an seiner Arbeit. Hier bekommt der Zuschauer nun einen Einblick in die Arbeit eines der bekanntesten und erfolgreichsten Kriminalbiologen der Welt … Infos
Samstag 29. Apr. 2017 15.00 Uhr Olle Kamellen rausgekramt und "neu" aufgetischt! Karin Freydank, Kristina Ackermann, Michael Marinov und Wolfgang Simm | Musikalischer Nachmittag mit bekannten und beliebten Melodien aus Musical und Operette | Eine Idee - ein Abschied. Aus Anlass des 50jährigen Bühnenjubiläums von Karin Freydank hatten sich im September 2016 vier Theaterleute und Musiker gefunden, um mit einem Abschiedskonzert Adieu zu sagen von den Brettern, die die Welt bedeuteten. Da das Konzert einen so großen Anklang fand und längst nicht allen interessierten Musikfreunden Einlass gewährt werden konnte, wird dieser schöne Operettennachmittag nun erneut aufgeführt. Neben Karin Freydank erleben Sie den musikalischen Leiter und ersten Geiger des Paul-Gerhardt-Orchesters, Michael Marinov, den Pianisten Wolfgang Simm sowie die Sängerin und Moderatorin Kristina Ackermann. Unter dem Titel "Olle Kamellen - frisch aufgetischt" möchte das Quartett am 29. April zum erneut zum musikalischen Nachmittag in die Phönix Theaterwelt Wittenberg einladen. Es erklingen bekannte und beliebte Melodien aus Musical und Operette. Freuen Sie sich beispielsweise auf Arien aus "My fair Lady", "Cabaret" oder "Feuerwerk". Infos Online-Tickets

Mittwoch 10. Mai 2017 20.00 Uhr Gerd Dudenhöffer | DEJA VU | Gerd Dudenhöffer spielt aus 30 Jahren Heinz Becker-Programmen Kennen Sie das nicht auch? Da passiert Ihnen etwas und Sie denken sich: Das habe ich doch schon einmal erlebt!? Die Psychologie spricht hier von einem Déjà-vu, zu Deutsch: schon gesehen. Genau so heißt das neue Programm des Kabarettisten Gerd Dudenhöffer alias Heinz Becker. Und tatsächlich wird sich der aufmerksame Zuschauer sagen: Déjà vu – schon gesehen! Denn Dudenhöffer, seit nunmehr über 30 Jahren als Heinz auf der Bühne, hat in seinen bislang 16 Programmen geblättert und die Highlights herausgepickt. Doch ein Herunterleiern von alten Pointen ist „DEJA VU“ keineswegs: Dudenhöffer legt einmal mehr den Finger auf die Wunden der Gesellschaft und zeigt, wie sich Geschichten wiederholen und sich Geschichte zu wiederholen droht. Gerade aus dem Blickwinkel des engstirnigen Spießbürgers, den das Publikum so gerne belächelt, liefert der Kabarettist bittersüße An- und Einsichten, die beweisen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt – und umgekehrt. Nicht umsonst erfreuen sich Fernsehaufzeichnungen vergangener Dudenhöffer-Programme immer wieder großer Beliebtheit. So wie Forscher der Universität im schottischen St. Andrews mit Gehirn-Scans die Entstehung eines Déjà-vus erforscht haben, hat sich auch Heinz Beckers Schöpfer in die Erinnerungen seiner Bühnenfigur eingeloggt. Was er dort gefunden hat, kann man ab März 2017 auf den deutschsprachigen Bühnen erleben. Bienvenue DEJA VU. Infos Online-Tickets
Freitag 19. Mai 2017 19.30 Uhr Friedrich & Wiesenhütter | „Hättste mal gleich gelebt. Das Leben ist kein Test…“ | Friedrich & Wiesenhütter, das sind zwei Alltagspoeten, die mit komödiantischem Berliner Charme und musikalischer Leichtigkeit ihren Weg gefunden haben. Sie nehmen bei Ihren Konzerten den Zuhörer mit auf eine Reise zwischen Melancholie und Sarkasmus um die Widrigkeiten des Lebens mit Seitenblick und Augenzwinkern zu betrachten. Matthias Wiesenhütter und Dirk Friedrich lernten sich 2012 bei Studioaufnahmen kennen und touren seitdem gemeinsam mit ca.90 Konzerten im Jahr durch die Republik. Infos Online-Tickets

Sonntag 24. Sep. 2017 15.00 Uhr Der Traumzauberbaum und das blaue Ypsilon | REINHARD LAKOMY-Ensemble | Ein Familienmusical von REINHARD LAKOMY und MONIKA EHRHARDT Der Traumzauberbaum hat ein ganz besonderes Traumblatt wachsen lassen, eins mit einem blauen Ypsilon darauf, ein Buchstabe! Die beiden Waldgeister Moosmutzel und Waldwuffel kennen ja schon einige Buchstaben, aber ein Ypsilon? Gibt es überhaupt Wörter mit einem Ypsilon? Keine wichtigen, oder? Anstimmen kann man das Traumblatt ja mal. Da springt das Ypsi heraus, singt und tanzt, denn heute ist es endlich einmal wichtig. Die uralte Buchstabenhexe Alrune ist donnergewaltig wütend. Das Ypsilon soll sofort zurück ins Lexikon. Auf einmal ist das Ypsi verschwunden. Wo ist es hin? Der Traumzauberbaum schickt seine Waldgeister und die Kinder auf eine abenteuerliche Reise, um es zurück zu holen. Denn was soll sonst werden aus den Geschichtenliedern und den Märchen, wenn da einfach ein Buchstabe fehlt? Ob es gelingt, das Ypsi zurückzuholen? Online-Tickets

Dienstag 31. Okt. 2017 19.30 Uhr Dietmar Wischmeyer | „Vorspeise zum Jüngsten Gericht“ | Die Insassen des hiesigen Wohlstands-Archipels suhlen sich in ihrer Furcht vor der ungewissen Zukunft. Digitalisierung, Industrie 4.0., Migration und Globalisierung werden vorwiegend als Verlust wahrgenommen. Es zählen nicht die Chancen, sondern Askese und Verzicht werden zur Staatsreligion: nicht mehr rauchen, weniger saufen, kein Fleisch, kein Weizen, kein Atom, keine Kohle, keine Dieselautos, kein Garnichts mehr. Eine Gesellschaft tut Buße, um der endgültigen Bestrafung doch noch zu entgehen. Stilvolles Verwelken vor der Zukunft ist das Credo der satten Gespenster am Ende der Gegenwart. Doch was tatsächlich geschieht, ist Selbstverwirklichung als Volkskrankheit. Dietmar Wischmeyer lässt die Saturierten und Gestrandeten auf dem alten Seelenverkäufer „Deutschland“ noch einmal zu Wort kommen. Die Art, wie wir heute leben, war schon gestern vorbei, doch morgen werden auch wir es merken. Was wird das für ein Gefühl sein, wenn einem der Pflegeroboter einen Blasenkatheter durch den Harnleiter schiebt? Ist in Zukunft die Erotik eine App auf dem Smartphone? Bringt uns Lieferando dann den Fertigfraß aus okkulten Schmurgelküchen und Sterberando räumt im Herbst den toten Opa ab? Sieht so unsere Zukunft aus? Unternehmer, Turbo-Landwirte, Pastorinnen, Rentner, Praktikanten, Politiker, Aktivistinnen ... der ganz normale Bestand an Insassen dieser Republik erzählt in Wischmeyers Worten vom Verschwinden seiner gewohnten Lebenswelt. Dietmar Wischmeyer zeichnet in seinem neuen Programm „Vorspeise zum Jüngsten Gericht“ ein Sittenbild der Gegenwart als wohligen Grusel vor dem, was kommt. Vorspeise zum Jüngsten Gericht. Online-Tickets

Sonntag 10. Dez 2017 16.00 Uhr Uwe Steimle | "Hören Sie es riechen?" - Das Weihnachtsprogramm | Geschichte des Stollen Was, das geht nicht? Oh doch, Kraft der Phantasie - Ihrer! Entdecken Sie das Wort und nehmen Sie, kurz vor Weihnachten, Steimle beim Wort. Dresdner Christstollen ist gebackener Glaube - denn Liebe geht durch den Magen. Und liebe Gäste: zusammen mit den goldenen Stollenregeln wird Ihnen auch eine Scheibe gereicht - als CD das ideale Weihnachtsgeschenk! Die Würde des Stollens ist unantastbar. Perfektes braucht keine Veränderung - Dresdner Christstollen ist perfekt. Kommen Sie. Hören Sie. Kosten Sie. Augenschmaus und Ohrenweide. Guten Appetit wünscht Ihr Uwe Steimle! Online-Tickets
Samstag 30. Dez 2017 20.00 Uhr Das Phantom der Oper - Das Original von Sasson/Sautter | Musical mit Deborah Sasson und Axel Olzinger in den Hauptrollen | Diese deutschsprachige musikalische Neuinszenierung, die zum 100. Geburtstags des 1910 von Gaston Leroux geschriebenen Romans „Le Fantôme de l´Opéra“ entstand, ist eine der erfolgreichsten Tournee Musicalproduktionen Europas. Das Musical hebt sich von allen bisherigen musikalischen Interpretationen des Literaturstoffes ab, indem es sich viel näher an die Romanvorlage hält und in großen Teilen der Musik, die Sasson selbst komponierte, bekannte Opernzitate einbindet. Dank interaktiver Videoanimationen wird der Zuschauer noch mehr in das mysteriöse Geschehen auf der Bühne eintauchen können. Die Darsteller scheinen mit den Projektionen verschmolzen zu sein, ihre Bewegungen lösen teilweise Reaktionen der projizierten Bilder hervor und die Übergänge von einem Schauplatz zum nächsten werden noch fließender gestaltet werden. Die Rolle der Christine interpretiert die Bostoner Sängerin und Echo Klassik Preisträgerin Deborah Sasson selbst. Ihre facettenreiche und kraftvolle Sopranstimme ist ideal geeignet für diese Mischung aus Oper und Musical. Das Phantom wird von Axel Olzinger gespielt, der u.a. in „Chicago“ im Londoner Westend und in zahlreichen Rollen bei Musicalproduktionen der Vereinten Bühnen Wien Erfolge feiern konnte. Des Weiteren wirkt ein großes Ensemble von herausragenden Darstellern aus dem deutschsprachigen Raum bei der Produktion mit. Ein 18 köpfiges Orchester, eigens vom musikalischen Direktor, Piotr Oleksiak zusammengestellt, spielt die Musik live. Online-Tickets

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